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Fintech für Unternehmen: Mittelstands-Finanzierungsplattform Finnest startet in Deutschland

Der Finanzierungs-Spezialist Finnest betritt nach einem erfolgreichen Start im Heimatland Österreich jetzt auch den deutschen Markt. Damit eröffnet sich großen mittelständischen Unternehmen ab sofort eine Alternative oder Ergänzung zu herkömmlichen Finanzierungsformen über die Bank: Auf seiner Plattform www.finnest.com bringt Finnest erfolgreiche mittelständische Unternehmen mit potenziellen Investoren zusammen, die den Firmen längerfristig Geld in Form von Mezzaninekapital gegen eine fixe Verzinsung zur Verfügung stellen.

„Das Prinzip von Finnest ähnelt dem einer klassischen Unternehmensanleihe. Auf diesem Weg ermöglichen wir mittelständischen Betrieben erstmals etwas, was Konzerne schon lange haben: einen Zugang zum privaten Kapitalmarkt – damit hat Finnest ein absolutes Alleinstellungsmerkmal im Markt“, erklärt Finnest-Co-Gründer Jörg Bartussek.

Eine Besonderheit bei Finnest stellt das Bookbuilding-Verfahren dar: Die Anleger schlagen auf der Plattform die Höhe ihrer Verzinsung selbst vor – ob es tatsächlich zur Investition kommt, entscheidet am Schluss einer Finanzierungsrunde dann das Unternehmen, das nur die attraktivsten Investment-Angebote auswählt.

Damit bietet Finnest erstmals eine professionelle Verbindung von Schwarmfinanzierung und klassischem Corporate Finance, also der Unternehmensfinanzierung über die Bank: Im Vergleich zu bisherigen Finanzierungs-Plattformen liegen die durchschnittlichen Einlagen deutlich höher, nämlich bei 7.000 Euro pro Investor; das maximal zulässige Gesamtvolumen eines Projekts liegt in Deutschland derzeit bei 2,5 Millionen Euro. „Mit unserem einzigartigen Modell adressieren wir gezielt jene etablierten Mittelständler, die bisher fast ausschließlich auf Bankkredite angewiesen waren“, so Jörg Bartussek. Anders als bei Mittelstandsanleihen beziehungsweise herkömmlichen Schwarmfinanzierungsplattformen sucht Finnest seine Projekte gezielt ausschließlich im Kreis der profitabelsten und bonitätsstarken Mittelständler mit langjährig etabliertem Geschäftsmodell.

Seit Herbst 2015 ist Finnest erfolgreich in Österreich am Markt. Das erste deutsche Unternehmen, an dessen Finanzierung sich Investoren jetzt über Finnest.com beteiligen können, ist die auf IT im Sozialbereich spezialisierte Risus GmbH. Vor mehr als einem Jahrzehnt gegründet entwickelt und vertreibt das Unternehmen aus Limburg Softwarelösungen für namhafte Großkunden mit insgesamt 1.600 Niederlassungen, darunter Caritas, Diakonie und Rotes Kreuz. Bei Risus handelt es sich um das einzige Unternehmen Deutschlands, das von Microsoft im Gesundheitswesen international zertifiziert wurde, und einen Technologiepartner des Fraunhofer Instituts. „Es freut uns, dass sich Risus für eine Finanzierung über Finnest entschieden hat“, sagt Gründer Bartussek. „Risus birgt zum einen ein hohes Wachstumspotenzial, da in diesem Bereich neu entwickelte Produkte durchweg auf Microsoft-Plattformen laufen. Zum anderen weist das Unternehmen dank einer EBITDA-Marge von 30 Prozent und einer Eigenkapitalquote von 22 Prozent eine gute Bonität auf.“ Startermin für das Bookbuilding bei Risus ist der 21. November, interessierte Investoren finden weitere Informationen unter https://www.finnest.com/de/in-risus-investieren/

 

Über Finnest

Die Finnest GmbH mit Sitz in Wien ist ein in der gesamten DACH-Region tätiges Fintech-Unternehmen, das auf sechs Jahrzehnte Banking- sowie 25 Jahre Online-Erfahrung verweisen kann. Finnest bietet erfolgreichen mittelständischen Unternehmen eine attraktive Art der Finanzierung. Über Finnest.com, eine der modernsten Finanzierungsplattformen im deutschsprachigen Raum, sammeln Unternehmen regelmäßig hohe sechsstellige Summen ein; in den vergangenen zwölf Monaten sind bereits Finanzierungen im Gesamtvolumen von 4,5 Millionen Euro abgewickelt worden. Das Durchschnittsinvestment pro Anleger beträgt aktuell rund 7.000 Euro.

 

(Bildquelle: pixabay)

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