Montag , Mai 21 2018
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moneymeets: Deutsche wissen nicht, wie viel Versicherungsprovision sie zahlen​

Eine aktuelle und repräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag des Finanzportals moneymeets zeigt: In Deutschland herrscht ein erschreckendes Unwissen, wenn es um das Thema Versicherungsprovisionen geht.

Aktuelle Brisanz erhält das Thema durch ein aktuelles Gesetzgebungsverfahren. Am morgigen Donnerstag berät der Deutsche Bundestag in erster Lesung über die Umsetzung der EU-Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD in deutsches Recht. Laut Plänen der Bundesregierung soll darin das sogenannte Provisionsabgabeverbot, das die Weitergabe von Provisionen an die Versicherten verbietet, gesetzlich festgeschrieben werden. Verbraucherschützer, Wissenschaftler und digitale Finanzdienstleister wie moneymeets kritisieren dieses Vorhaben als verbraucherunfreundlich und wettbewerbsfeindlich.

YouGov-Umfrage: Deutsche wissen nicht, wie viel Versicherungsprovision sie zahlen​

Nur jeder fünfte Deutsche kennt die Höhe der Provisionen, die er für seine Versicherungen bezahlt. Auch die Frage nach den Vergütungsstrukturen offenbart große Informationslücken: So weiß nur jeder dritte Verbraucher, dass er mit seinen regelmäßigen Versicherungsbeiträgen Provisionen zahlt, die sein Makler oder Vermittler erhält. Dies sind die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter mehr als 2.000 Erwachsenen, die das Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag des Finanzportals moneymeets durchgeführt hat.

Nur einer von 13 Deutschen hat volle Übersicht über Höhe der Versicherungsprovisionen

Wie die aktuelle Umfrage zeigt, ist der Mehrzahl der Verbraucher jedoch nicht bewusst, wie hoch die Provisionen bei ihren Versicherungen ausfallen: So kennen lediglich acht Prozent der Verbraucher die für Provisionszahlungen aufgewendeten Beträge bei allen ihren Versicherungsverträgen. Rund 11 Prozent gaben bei der Befragung an, zumindest bei einem Teil ihrer Versicherungen über die Höhe der Provisionen Bescheid zu wissen. Die große Mehrheit, nämlich 64 Prozent, kennen bei keiner einzigen Versicherung die Provisionshöhe. Neun Prozent der Befragten gaben an, derzeit keine laufenden Versicherungen zu besitzen. Die Umfrage macht auch signifikante geschlechtsspezifische Unterschiede deutlich: So kennt zwar fast jeder vierte Mann (23%) die Provisionshöhe bei allen oder zumindest bei einem Teil seiner Versicherungen, bei den befragten Frauen gab dies hingegen nur jede Sechste (17%) zu Protokoll. Noch unterschiedlicher fallen die Ergebnisse mit Blick auf den Bildungsgrad aus: Während nur jeder vierzehnte Befragte (7%) ohne Bildungsabschluss die Kosten ganz oder teilweise kennt, weiß rund jeder fünfte Student (19%), Auszubildende und Befragte mit abgeschlossener Berufsausbildung (jeweils 18%) über die Höhe der Vergütungen vollständig oder in Teilen Bescheid. Am besten im Bilde sind Akademiker: Rund jeder vierte Absolvent (26%) einer Fachhochschule oder Universität beantwortete die Frage nach der Kenntnis der Provisionshöhe für alle bzw. zumindest für einen Teil seiner Verträge positiv.

Provisionen  – Vergütungsstruktur oftmals undurchsichtig 

Ein geteiltes Bild zeigt sich bei der Frage nach der Kenntnis der Vergütungsstrukturen im Versicherungsgewerbe. Während sich immerhin 62 Prozent der Befragten darüber im Klaren sind, dass bei den meisten Versicherungen Abschlussprovisionen anfallen, kennt nur rund jeder Dritte (33%) die so genannten Bestandsprovisionen, die regelmäßig mit jeder Beitragszahlung zu entrichten sind. Einem ähnlich hohen Prozentsatz, nämlich 31 Prozent der Befragten, ist weder die eine noch die andere Provisionsart bekannt.

Kostentransparenz bei moneymeets

2.387 Euro gibt der Durchschnittsdeutsche laut moneymeets-Berechnungen im Jahr für Versicherungsbeiträge aus – die gesetzliche Kranken-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung nicht eingerechnet. Bei fast allen Versicherungen fallen laufende Provisionen an, sie machen bis zu 20 Prozent des Jahresbeitrages aus. Diese versteckten Kosten komplett transparent zu machen und seinen Kunden die Hälfte davon zu erstatten, zählt zu den Geschäftsgrundsätzen von moneymeets.com. Denn dank seines digitalen Konzeptes arbeitet das Unternehmen schneller und ökonomischer als klassische Makler und kann die Effizienzgewinne als Preisvorteil an seine Kunden weitergeben

 

(Bildquelle: Pixabay)

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